«Kärchern = Reinigen»

… und nicht nur mit Wasser und Hochdruck!

Wir gratulieren herzlich!

Die Schweizer Niederlassung des wortgebenden Konzerns feiert ihren 60. Geburtstag. 1966 mit drei Mann begonnen, engagieren sich heute 165 Mitarbeitende bei der Kärcher AG für eine saubere Schweiz. – Managing Director Karl Steiner erklärt, warum «kärchern» für  ihn weit mehr bedeutet als Wasser mit 150 bar zu verspritzen.

Die Marke Kärcher hat sich in der Schweiz seit den 70er-Jahren eindrücklich entwickelt. Wer bei «Kärcher» zunächst an Hochdruckreiniger denkt, liegt nicht falsch. Das Verb «kärchern» hat es in diesem Sinne bekanntlich in deutsche und französische Standardwerke geschafft. Heute greift die gängige Interpretation allerdings zu kurz. Denn aus Sicht von Karl Steiner steht «kärchern» für «reinigen» schlechthin. Für ein Spezialgebiet mit vielen Untersparten, das sich dem Zeitgeist immer wieder anpasst: «Reinigen heisst Pflegen, und damit Werte erhalten. In ökologisch sensiblen Zeiten ist Dauerhaftigkeit für viele Menschen wichtig.»

Herr Steiner, seit 60 Jahren ist Kärcher im Schweizer Markt präsent. Was fällt in der Rückschau zuerst auf?

Vorab der Wandel, vor allem in den vergangenen drei Jahrzehnten. Die Marke ist weltweit und in der Schweiz stark gewachsen. In der Sortimentsbreite, bei den Innovationen und damit bei den Stückzahlen. Daneben ist mir unser Gesamtkonzept wichtig: Wir verkaufen nicht nur Geräte, sondern bieten Beratung, halten Ersatzteile lange vor und reparieren, was immer möglich ist. Unser Kunde erwirbt also nicht nur ein Gerät, sondern ein Gesamtpaket von Leistungen und Werten. Damit profilieren wir uns in einem Markt, der zunehmend von Produkten ohne jeden Unterbau geprägt ist. Die Devise «Kaufen – Anwenden – Wegwerfen » ist nicht unser Ding.

Warum? 
Wir glauben an eine nachhaltige Wirtschaft und leben sie auch – täglich und überall. Fast alle unsere Produkte verbrauchen Strom und/oder Wasser und damit Energie und Ressourcen. Aber: Mit einem Wasserschlauch und Leitungsdruck zu spritzen benötigt fünfmal mehr Wasser als eine Hochdruckreinigung. Und das Ergebnis lässt in der Regel zu wünschen übrig. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren die Leistungsaufnahmen und Wasserverbräuche konsequent optimiert. Zudem sehen wir dank effizienter Elektrotechnik immer weniger benzinbetriebene Hochdruckreiniger.

«Wir reparieren auf Kundenwunsch auch 40-jährige Hochdruckreiniger. Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit.»
Karl Steiner, Managing Director, Kärcher AG, Dällikon

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